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Suchbegriff: Globale Handelsentwicklungen

Chevron hat die Preise für venezolanisches Rohöl gesenkt, nachdem die USA einen mit Sanktionen belegten Tanker in der Karibik beschlagnahmt hatten, wodurch der Druck auf Venezuelas Ölexporte weiter zunimmt. Die Trump-Regierung hat die Sanktionen gegen das Maduro-Regime verschärft und richtet sich dabei gegen Familienmitglieder und Reedereien. Trotz der Einhaltung der US-Gesetze setzt Chevron seine Aktivitäten in Venezuela fort, während die Ölinfrastruktur des Landes weiterhin fragil und von Schattenflotten abhängig ist. Die Beschlagnahmung hat die regionalen Ölpreise gedrückt und die geopolitischen Spannungen verschärft.
Die Wiederaufnahme der Ölimporte aus dem irakischen Kurdistan durch die USA ist in erster Linie ein geopolitischer Schachzug und nicht nur eine Frage der Ölversorgung. Der Iran betrachtet die kurdische Gasförderung als Bedrohung für seine Energiedominanz über den Irak und setzt Stellvertretermilizen ein, um Projekte zu stören. Die Importe der USA dienen als strategische Erklärung für ein erneutes Engagement im Irak und signalisieren, dass westliche Unternehmen die Energieentwicklung und Sicherheitspräsenz ausbauen werden, um dem Einfluss des Iran und Russlands entgegenzuwirken und gleichzeitig die Abhängigkeit des Irak von iranischer Energie zu verringern.
Die USA verstärken ihre Bemühungen, die Ölpartnerschaft zwischen Venezuela und Kuba zu stören, indem sie einen Tanker beschlagnahmen und Sanktionen verhängen, um Kubas Unterstützung für das Maduro-Regime zu unterbinden. Die Strategie zielt auf die Öl-für-Dienstleistungen-Vereinbarung ab, in deren Rahmen Venezuela Kuba subventioniertes Öl liefert, das zum Großteil an China weiterverkauft wird, um harte Währung zu erhalten. Dies ist Teil einer umfassenderen geopolitischen Strategie, um wirtschaftlichen Druck auszuüben und möglicherweise einen Regimewechsel in beiden Ländern herbeizuführen.
Die Ölpreise sinken trotz Zinssenkungen der US-Notenbank und aggressiver Tankerbeschlagnahmungen der USA gegen Venezuela weiter. Brent-Rohöl wird angesichts von Bedenken hinsichtlich eines Überangebots zu einem Preis von knapp 61 USD/Barrel gehandelt, wobei die IEA für 2026 einen Überschuss von 3,84 Millionen Barrel pro Tag prognostiziert. Geopolitische Spannungen und gemischte wirtschaftliche Signale sorgen für Unsicherheit auf den Märkten, obwohl die Nachfrage Chinas nach saudischem Rohöl weiterhin stark ist.
Chinas Rekordölimporte und die Erweiterung der Lagerkapazitäten stellen die These einer schwächeren globalen Ölnachfrage infrage. Die Importe stiegen im November gegenüber dem Vorjahr um 5 % auf 12,38 Millionen Barrel pro Tag, wobei China 11 neue Lagerstätten baute und die Bevorratungsrate bei etwa 1 Million Barrel pro Tag hielt. Trotz der Bedenken hinsichtlich der Einführung von Elektrofahrzeugen sorgt Chinas aggressive Ölakkumulation für Marktstabilität und zwingt Prognostiker dazu, ihre Nachfrageprognosen für 2026 nach oben zu korrigieren.
Die Schweizerische Nationalbank behielt ihren Leitzins im Dezember 2025 bei 0 % bei und verwies dabei auf eine etwas geringer als erwartete Inflation, während sie die mittelfristigen Inflationsprognosen weitgehend unverändert ließ. Das Schweizer BIP schrumpfte im dritten Quartal vor allem aufgrund der Volatilität der Pharmaindustrie, aber die Wirtschaftsaussichten haben sich mit einem erwarteten Wachstum von knapp 1,5 % für 2025 leicht aufgehellt. Die Bank beobachtet weiterhin die globalen wirtschaftlichen Risiken, insbesondere die Handelspolitik der USA, und behält gleichzeitig die Preisstabilität als ihr vorrangiges Ziel bei.
Der ukrainische Sicherheitsdienst (SBU) führte einen Langstrecken-Drohnenangriff auf das russische Offshore-Ölfeld Vladimir Filanovsky im Kaspischen Meer durch und legte damit die Produktion der wichtigen Lukoil-Anlage lahm. Dies ist der erste Angriff der Ukraine auf Anlagen zur Gewinnung von Kohlenwasserstoffen im Kaspischen Meer und zeigt, dass sie nun in der Lage ist, auch weit von der Front entfernte Teile der russischen Wirtschaftsinfrastruktur anzugreifen. Der Angriff birgt neue Risiken für die globalen Energiemärkte und die wichtige Route des Kaspischen Pipeline-Konsortiums und könnte die Auswirkungen des Konflikts auf die Ölversorgung und die Ölpreise verschärfen.
Die Beschlagnahmung eines venezolanischen Öltankers durch die USA wird als strategischer Fehlgriff kritisiert, der nach hinten losgehen könnte, indem er die weltweiten Vorräte an Schweröl verknappt, den Raffinerien an der Golfküste schadet, Venezuelas Hinwendung zu China und Russland beschleunigt und einen größeren Konflikt riskiert, ohne Washington einen strategischen Vorteil zu verschaffen.
Finanznachrichten über die Marktentwicklung in Hongkong mit einem Rückgang des HSI um 76 Punkte, Signalen der PBOC für mögliche Zinssenkungen und RRR-Senkungen, Plänen von A.S. Watson für eine Doppelnotierung in Hongkong und London mit einer Bewertung von 30 Mrd. USD, starken Handelsdaten Chinas mit einem Import-Export-Wert von 6,3 Billionen USD sowie verschiedenen Unternehmensnachrichten, darunter Aktienrückkäufe von Tencent und ein deutlicher Rückgang bei Trip.com.
Der Artikel untersucht das derzeitige Zollchaos im globalen Handel und wirft die Frage auf, ob die Welthandelsorganisation (WTO) ihre Bedeutung verloren hat. Handelsexperten diskutieren, wie Trumps überraschende Zölle und die gescheiterten Doha-Verhandlungen die WTO geschwächt haben, argumentieren jedoch, dass die Organisation für kleine Volkswirtschaften wie die Schweiz nach wie vor von entscheidender Bedeutung ist. Die Experten erkennen zwar die aktuellen Schwächen der WTO an, weisen jedoch darauf hin, dass die derzeitige Krise notwendige Reformen beschleunigen und die Institution langfristig stärken könnte.

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